Thailand – ein Land mit anderen Sitten

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Derzeit ist es recht schwer auf der Welt sich vorzustellen, dass alle Menschen gleich wären, unabhängig von der Religion. In vielen Urlaubsländern kann man sich auch nicht mehr frei äußern über Religion oder gar den Staatspräsidenten. Auch in Thailand gibt es für Touristen einige Regeln. So sollte man auf keinen Fall den König von Thailand beleidigen. Das haben die Einheimischen überhaupt nicht gerne. Denn die meisten verehren ihren König sehr stark und tragen an dessen Geburtstag symbolisch auch immer die Farbe des Köngis – Gelb in Form von einem T-Shirt. Thailand ist zwar ein recht reiches Land. Doch die meisten Thailänder sind sehr arm. Aus diesem Grund gehört es zu den Gepflogenheiten von den Touristen, dass sie auf jeden Fall immer Trinkgeld geben im Restaurant oder im Hotel. Die Thailänder nötigen dazu zwar nicht, freuen sich aber über den kleinen Nebenverdienst.

Foto: Rainer Giel  / pixelio.de
Foto: Rainer Giel / pixelio.de


Religion und weitere Sitten

Thailand wird allgemein als „Land des Lächelns“ bezeichnet. Dies hat den Grund, dass die Einheimischen gegenüber Fremden sehr nett sind. Und auch teils tolerant. Doch die Toleranz hört dort auf, wo die Religion anfängt. So sollte man sich auf keinen Fall vor einer Buddha-Statue ablichten. Das schickt sich einfach nicht. Und auch in den Tempeln gibt es gewissen Gepflogenheiten, die man als Tourist beachten sollte. Thailand ist nämlich ein sehr streng gläubiges Land. Allerdings gibt es anders als in islamischen Ländern dort keine Bestrafung für die Missachtung, aber ein Bussgeld. Der Wai ist die Begrüßung der Thailänder, den auch die Touristen ausüben dürfen.