Schweiz: Diskriminierung bei der Autoversicherung

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Die Autoversicherung Schweiz weißt insbesondere dann eine Besonderheit auf, wenn sie von Ausländern, die in der Schweiz leben und arbeiten, angefragt wird. Die Autoversicherung kann wahrhaft eine teure Angelegenheit werden. Denn die Versicherung in der Schweiz für Ausländer ist schon recht hoch. Dies ist aber ein regelrechtes Kalkül der Versicherungen. In der Schweiz herrscht hier also ein Nationalismus, der ganz offen ausgetragen wird. Das ist schon recht diskriminierend, wie viele Ausländer sicherlich denken. Doch diese Praxis wird in der Schweizer Regierung auch geduldet, auch wenn darüber durchaus schon im Parlament Redebedarf bestand. Doch die Ausländer werden wohl auch in Zukunft in der Schweiz damit leben müssen, dass sie recht überproportional zur Kasse gebeten werden. Es handelt sich hier um eine offenbar gewollte und durchaus auch gestattete Diskriminierung.

Foto: Georg Sander  / pixelio.de
Foto: Georg Sander / pixelio.de


Balkanländer besonders stark betroffen

Die Ausländer, die aus den Balkanländern stammen, wie Serbien, Rumänien oder auch der Türkei, haben es besonders schwer was die Höhe der Kosten für die Autoversicherung in der Schweiz angeht. Denn diese Gruppe von Versicherten wird mit sehr hohen Prämien belastet. Um die 57 Prozent mehr müssen diese im Vergleich zu den Schweizern zahlen. Franzosen werden mit 22 Prozent mehr auch noch sehr stark belastet. Deutsche und Österreicher indes zahlen lediglich 6 Prozent mehr. Dabei wird immer wieder auch bestritten, dass die Ausländer wesentlich schlechter fahren als die Deutschen. Grundsätzlich ist es aber so, dass die Ausländer doch verhältnismäßig stark in die Tasche greifen müssen. Und dies belastet das Verhältnis doch schon sehr stark.