Pflege der Strände auf den Malediven

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Das Naturparadies der Strände der Malediven erscheint auf den ersten Blick naturbelassen. Doch es gibt auch hier kleine Schönheitsmarkel. Denn im Zuge der Umweltverschmutzung werden an die Strände nicht nur Seegras angespült, sondern auch Müll. Und das möchten die Resortbetreiber auf keinen Fall. Aus diesem Grund beschäftigen die Resortbetreiber Einheimische, die dafür sorgen, dass die Strände sauber sind. Diese entsorgen nicht nur den angespülten Müll, sondern bringen den Sandstrand auch so in Form für die Touristen, damit diese unbeschwert darin auch barfuß laufen können. Die fleißigen Helfer kommen dabei schon am frühen Morgen und sind bis die ersten Touristen an den Strand gehen, mit ihrer Arbeit fertig. Dies ist eine tägliche Arbeit, die keine Feiertage und kein Wochenende kennt.

Foto: A.Dreher  / pixelio.de
Foto: A.Dreher / pixelio.de


Achtung Kokosnüsse von oben

Die Strände der Malediven gehören aus dem Grund zu den schönsten der Welt, weil diese auch mit Palmen gesäumt sind. Doch diese Pracht an den Stränden bringt auch eine Gefahr mit sich, und zwar herabfallende Kokosnüsse. Da diese ganz weit oben auf den Palmen hängen, erreichen sie eine hohe Geschwindigkeit, wenn sie in Richtung Erde fallen wenn sie reif sind. Damit keine Touristen erschlagen werden von Kokosnüssen, die sich lautlos ablösen und dann herabfallen, sorgen die Resortbetreiber auch dafür, dass die Kokosnüsse rechtzeitig gepflügt werden. Jährlich – so eine Statistik – werden auf den Malediven rund 80 Menschen von den von Palmen herabfallenden Kokosnüssen erschlagen. Derartige Schlagzeilen kann sich natürlich kein Resortbetreiber leisten. Auch diese Arbeit wird am frühen Morgen erledigt von den fleißigen Helfern.