Myanmar – der Tourismus beginnt zaghaft

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Auch heute noch ist eine Myanmar Reise mit einem gewissen unguten Bauchgefühl verbunden. Was die Leute aber ins Land lockt ist vor allem, dass andere Reiseländer, die bisher klassisch waren und fast ausgebucht für viele wegen der Terrorgefahr überhaupt nicht mehr bereisbar sind. Und während sich das Nachbarland Thailand kaum vor Touristen retten kann, beginnt in Myanmar der Tourismus zurzeit erst. Vielen ist Myanmar dabei immer noch als Birma oder Burma bekannt. Und gleichsetzt man dieses Land auch mit Bürgerkrieg. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Myanmar ist am erblühen, auch wirtschaftlich. Man knüpfte dabei in der Vergangenheit schon sich jetzt auszahlende gute Kontakte mit China und anderen Ländern in Asien. Was Myanmar alles zu bieten hat, das weiß dabei kaum einer.

Foto: pixabay.com
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Backpacking beliebt, aber noch im Aufbau

Wie Australien und letztlich auch inzwischen Thailand kommen vor allem Backpacker nach Myanmar. Grund dafür ist, dass die Infrastruktur für die Touristen tatsächlich nur wenig aufgebaut ist. Die jahrzehntelange Militärherrschaft, die 2011 endete, hat eben ihre Spuren hinterlassen. Denn Touristen wollte man natürlich nicht ins Land lassen. Doch auch heute noch sind Ausländer bzw. Touristen in Myanmar doch die Ausnahme. Die wenigen, die sich hierher verirren, haben schon einige Beziehungen hierher und suchen sich vor allem einen einheimischen Führer, dem sie auch vertrauen. Reiseveranstalter sehen in Myanmar aber inzwischen ein „Goldenes Land“. Und es wird schon kräftig investiert.

Mitten unter den Einheimischen

Myanmar ist vor allem für die Touristen ein Traum, die sich so gerne mal mitten in die Einheimischen stürzen wollen. Und dazu haben sie reichlich Gelegenheit, wenn sie sich in den Städten bewegen. Denn eine Nahverkehrsstruktur gibt es hier kaum. Man muss schon ein Taxi nehmen. Und das hupt ständig, weil das Verkehrschaos in den Städten doch erheblich ist. Für die Burmesen ist dies aber Alltag. Sie kennen es nicht anders. Sie bewegen sich auch vorzugsweise auf dem Fahrrad durch den Verkehr. Doch die Städte zumindest haben in den letzten Jahren sehr viel in die Infrastruktur investiert. Dies merken nicht nur die Touristen, die vielleicht schon einmal hier waren, sondern auch die Einheimischen. Fazit: Es geht voran in Myanmar mit dem touristischen Aufbau.