Motorradfahren – in Italien

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Italien gilt als herrliches Urlaubsland mit besonders vielen Möglichkeiten für Motoradfahrer ihre Künste auszuprobieren. Im Norden gibt es die vielen Serpentinen die Berge herunter und im Süden kilometerlange Strecken an der Küste entlang. Wer mit dem Motorrad in Italien unterwegs ist, der sollte allerdings wissen, dass Italien auch knallharte Gesetze und hohe Bußgelder hat. Früher ging es sogar soweit, dass wenn die Helmpflicht nicht eingehalten wurde das Motorrad kurzerhand beschlagnahmt oder gar vernichtet wurde. Derartige drastische Strafen werden heute nicht mehr angewandt. Dennoch sollte man sich den Weisungen der Polizei Italiens fügen und die Strafe bezahlen. Kontrolliert wird in Italien natürlich auch, ob eine ordnungsgemäße Haftpflichtversicherung fürs Motorrad abgeschlossen wurde. Ob es Vollkasko gibt, das interessiert die Beamten nicht.

Foto: Bildpixel  / pixelio.de
Foto: Bildpixel / pixelio.de


Besondere Verkehrsregeln in Italien

Es steht in Italien zwar nicht in irgendeinem Gesetz, doch es wird auch von Touristen im Allgemeinen eine dynamische Fahrkultur erwartet. Das heißt nicht mit Untergeschwindigkeit über die Straße tuckern! Das hält den Verkehr auf und behindert andere. Man wird sich allerdings zwangsläufig sehr schnell an die Fahrweise der Italiener anpassen. Immerhin waren sie es auch, die als erste huppend durch die Straßen gefahren sind nachdem die Nationalmannschaft gewonnen hatte. Diese Tradition hat man inzwischen um die Welt getragen. Die Regeln gelten natürlich nicht nur für Motorradfahrer, sondern auch für Autofahrer mit italienischem Pass! Auf den Straßen gelten Geschwindigkeiten von innerorts 50 km/h, außerorts 90 km/h und auf der Autobahn 130 km/h. An die 0,5-Promillegrenze sollte man sich auch halten. Zudem gelten in Städten meist besondere Abgasvorschriften und einige Städte Italiens bzw. Bereiche sind autofrei.