Malediven – das Inselparadies

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Wer heute Malediven Ferien buchen möchte, der macht sich schon einmal Gedanken darum, was einen dort erwartet. Denn überall auf der Welt geht es schließlich im Moment recht rund in Politik und auch mit der Umwelt. Die Malediven, ein Inselstaat, islamisch geprägt und mitten im Indischen Ozean liegend, gilt dabei als politisch stabil. Es gibt dort keine Kriege und auch die Kriminalität hält sich in Grenzen. Dies ist auch dem Umstand zu verdanken, weil die meisten Einheimischen mit den Touristen gar nicht in Kontakt kommen. Dabei gelten die Einwohner der Malediven als überaus gastfreundlich, fromm und genügsam. Dies hat wohl etwas mit der Herkunft der Einwohner der Malediven zu tun. Denn sie stammen überwiegend von Singhalesen ab, aber auch von Arabern. Die Araber brachten im 11. Jahrhundert einst den Islam in den Inselstaat, der diesen bis heute als Staatsreligion hat.

Foto: Martin Simon  / pixelio.de
Foto: Martin Simon / pixelio.de


Geschichte

Wer auf die Inseln reist, der sollte sich, wenn er es befremdlich findet, dass die Einheimischen dort von den Touristen abgeschottet leben zum großen Teil, ein bisschen näher mit der Geschichte der Malediven befassen. Dort erscheint in den Geschichtsbüchern ab 1153 auch der erste Sultan der Malediven, Mohammed Ibn Abdullah. Der letzte Sultan war Mohammed Fareed-ul-Avval, der 1968 abdankte. Erstaunlicherweise kennt die Geschichte der Malediven auch eine Sultanin Khadeeja Rehendi Kabaidhi Kilege. Diese regierte mit Unterbrechungen die Inselwelt der Malediven rund 35 Jahre lang. Landesübliche Bräuche gibt es auf den Malediven natürlich auch, die man als Tourist auch kennenlernen kann. Hierzu gehört auch ein Hochzeitsbrauch. Die Frauen auf den Malediven sind zwar gläubig. Doch sie tragen kein Kopftuch.

Portugiesen und Engländer

Neben Holländer kamen im 17. Jahrhundert auch Portugiesen und versuchten mit den Einheimischen Handel zu treiben. Doch die Einheimischen blieben den Fremden gegenüber immer auf Distanz. Doch die Holländer und Portugiesen wollten nicht mehr oder weniger als nur ein gutes Handelsverhältnis, wobei ein loses Tributverhältnis mit den Portugiesen und Holländern entstand. Die Engländer, die im 19. Jahrhundert kamen, schlossen fast ein Jahrhundert später mit dem damals regierenden Sultan einen Protektoratsvertrag und standen damit unter dem Schutz der englischen Flagge. 1965 wurden die Malediven selbstständig und zur Republik.