Indien – Wellnessurlaub pur

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Geht es um Ayurveda Indien, dann ist der indische Bundesstaat Kerala der Hotspot. Denn Kerala ist sozusagen das Ayurveda-„Kernland“. Doch derartige Kuren kann man praktisch überall in Indien bekommen. Doch die klassische Urlaubsorte für eine derartige Kur sind Orte wie Goa in der Region Kerala. Die Kliniken dort sind auf westliche Patienten eingestellt. Es gibt dort sogar teils deutschsprachiges Personal. Man sollte allerdings wissen, dass die Kliniken zwar auf Regeneration und Wellness ausgerichtet sind, aber kaum Urlaubsfeeling bieten. Denn viele der Kliniken sind Krankenhäuser, in denen es ausschließlich um die Heilung geht. Es ist daher wichtig, dass man sich vorher erkundigt, wo man sich in Behandlung begibt. Denn eine Indien-Reise ohne auch die Schönheiten des Landes entdeckt zu haben, das ist einfach nichts.

Foto: Helmut Wegmann  / pixelio.de
Foto: Helmut Wegmann / pixelio.de


Kerala

Die beste Reisezeit in den indischen Bundesstaat Kerala ist im Übrigen die Zeit von Dezember bis März. Dann ist es nämlich trocken und man kann seinen Urlaub so richtig genießen. Wer später kommt und sich in einer der Kliniken behandeln lässt, der kann aber auch noch bis in den Juni hinein im Kerala Gebirge ein angenehmes Klima vorfinden. Man muss dann eben ein bisschen länger fahren, um keinen Regen zu haben. Die typische Ausstattung von einem Behandlungsraum in einer dieser Kliniken besteht aus einem Massagetisch und einer geschnitzten Holzwanne. Typisch ist, dass sich um einen Patienten zwei Masseure kümmern. Die Behandlungen sind für einen verweichlichten Europäer in der Regel sehr unangenehm, weil sehr hart. Es handelt sich dabei aber um keinen westlichen Abklatsch, sonder um eine original ayurvedische Ganzkörpermassage – Abhyangam.

Ayurvedische Massagen

Die Ayurvedischen Massagen sind vor allem bei den Europäern sehr beliebt. Diese Behandlungen umfassen Stirnguss, aber auch Nasyam und Kräuterbeutelmassage. Diese werden natürlich auch in
speziellen Ayurveda-Kurkliniken in Deutschland angeboten. In Indien sind aber nur studierte Ärzte mit dem Titel Dr. ayurved. und staatlicher Prüfung werden als ayurvedische Ärzte zugelassen für die Behandlung. Und auch die ayurvedischen Masseure und Krankenschwestern sind in Indien staatlich geprüft. Das ist der große Unterschied zu den deutschen Anbietern von Ayurveda. Hier ist der Begriff nämlich nicht geschützt. Es gibt hierzulande auch keine unabhängige Stelle, die das Qualitätsniveau garantiert bzw. durchführt.