Geschichte der Malediven

Reading time:

Malediven Ferien buchen liegt voll im Trend. Auch wenn es hier durchaus schon Einflüsse des IS gibt, gelten die Inseln, die für die Touristen eingerichtet wurden, als recht sicher. Die Kriminalität hält sich auf den Inseln recht in Grenzen, auch weil die Touristen mit den meisten Einheimischen überhaupt nicht in Kontakt kommen. Denn diese leben auf ihren eigenen Inseln und müssen die Touristeninseln, wenn sie dort arbeiten, am Abend wieder verlassen. In den 1970er Jahren, als der Tourismus auf den Inseln begann, hat dies die Malediven Regierung so verfügt. Bis 1968 herrschte auf den Malediven im Übrigen ein Sultan. Deren Geschichte begann im 11. Jahrhundert, genauer gesagt um 1153 herum, als die Araber auf die Inseln kamen und den Islam einführten. Bis dahin waren die Menschen, hauptsächlich Nachfahren von Singhalesen, buddhistischen Glaubens.

Foto: FloRyan  / pixelio.de
Foto: FloRyan / pixelio.de


Portugiesen, Holländer und Engländer

Auch wenn die Malediven nie direkt ein Teil des britischen Empires waren, wurden sie 1965 von England in die Unabhängigkeit entlassen und traten auch auf dem Commenwealth aus. 1968 dankte der letzte Sultan der Malediven ab und machte somit den Weg für die Republik frei. Die Engländer waren dabei nicht einmal ein Jahrhundert auf den Malediven präsent. Denn erst gegen Ende des 19. Jahrhundert wurde ein Protektoratsvertrag geschlossen. Die Portugiesen und die Holländer, die die Inseln ebenfalls entdeckt hatten, kamen nur hin und wieder vorher vorbei, um mit den Einwohnern der Malediven Handel zu treiben. An einer Eroberung oder Besetzung waren diese Nationen nicht interessiert. Doch die Malediven mussten Tributzahlungen leisten.