Flitterwochen auf den Malediven

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Unsere Flitterwochen sollten etwas ganz Besonderes werden und deswegen hatten wir uns die Malediven ausgesucht. Ich habe schon ewig davon geträumt und als ich vorsichtig anmerkte, dass wir doch auf die Malediven als Hochzeitsreise fliegen könnten, war mein Mann sofort Feuer und Flamme. Er wollte auch schon immer einmal dorthin und so hatten wir unser Ziel für unsere große, gemeinsame Reise gefunden. Wir buchten uns Hotel und Flug zusammen und so flogen wir ein halbes Jahr später mit Turkish Airlines nach Istanbul und von dort aus weiter zu der Hauptstadt Malé. Einen Direktflug gibt es leider nicht, aber wir mussten auch so nur knapp eine halbe Stunde auf dem Flughafen verbringen und so war es kein Problem für uns zu warten. Vor Ort hatten wir uns für ein Clubhotel entschieden, weil wir nicht nur für uns sein wollten, sondern auch etwas erleben wollten. Man hat natürlich trotzdem seinen kleinen Rückzugsort, wenn man seine Ruhe haben möchte. Wir hatten auch erst überlegt, eine Wasservilla zu nehmen, aber hier lag der Nachteil ganz klar bei den Aktivitäten. Die Wasservilla liegt in einem Abstand zum Strand, sodass man wirklich völlig ungestört ist und einmal am Tag wird einem Essen gebracht.

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Foto: bjornhermansson / pixabay

Man kann hier natürlich wunderbar schwimmen gehen und das Leben in voller Ruhe genießen, aber wenn man Aktivitäten haben möchte, ist es einfach zu aufwendig, jedes Mal ein Boot kommen zu lassen. Das Clubhotel war so für uns die beste Idee, weil wir doch eher ein wenig Spaß und Action aus waren. Ein Bungalow am Wasser haben wir aber trotzdem genommen. So hat man seine Ruhe und kann trotzdem zu den anderen dazustoßen. Am ersten Abend nach der anstrengenden Anreise saßen wir zusammen auf der Terrasse, die über dem Wasser liegt, und haben einfach nur den Sonnenuntergang genossen. Man hört das leise Plätschern der Wellen, die Sonne verschwindet langsam im Ozean und alles ist einfach nur wunderschön anzusehen. Als Insel hatten wir uns übrigens Funamadua ausgesucht. Nachdem die Sonne untergegangen ist, sind wir zum Captain´s Dinner gegangen. Hier war ein Dresscode angegeben: Weiß. Erst dachte ich, wozu ein Dresscode im Urlaub gut sein soll, aber es war so schön, alle Gäste in weiß zu sehen.