Feuchte Nächte, aufgewühlte Monsunwechsel auf den Seychellen

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Die Seychellen liegen rund 1600 km von der Küste Ostafrikas bzw. Tansanias und Kenias entfernt. Diese Nähe zu Afrika und zum Äquator gleichermaßen beschert den Urlaubern auf den Seychellen ein durchweg warmes Klima übers Jahr. Es ist aber auch ein bisschen wechselhaft auf dem Inselparadies. Es gibt nämlich teils feuchte Nächte und auch aufgewühlte Monsunwechsel. Die Nächte auf den Seychellen sind vor allem gekennzeichnet von einer hohen Luftfeuchte. Besonders von Europäern wird dies als sehr drückend empfunden. Doch schon nach wenigen Tagen hat sich der Körper in der Regel daran gewöhnt. Schwer gewöhnen kann man sich allerdings an den Umstand, dass es am Morgen schon um 6 Uhr taghell ist und um 18 Uhr die Sonne schon wieder untergeht. In Mitteleuropa fängt das Leben zur Sommerzeit gerade um 18 Uhr erst an, weil es dann abkühlt.

Foto: Ibefisch  / pixelio.de
Foto: Ibefisch / pixelio.de


Wind und Strömung

Dieser Bereich des Indischen Ozeans ist allerdings sehr stark von Strömungen betroffen. Die meisten Urlauber wissen das aber lange im Vorfeld und stellen sich darauf ein. Kinder sollten hier, wenn sie noch nicht so gut schwimmen können, nur mit Schwimmweste ins Wasser gelassen werden. Windstille herrscht hier auf den Inseln, zwischen den beiden Monsunen. Denn die Seychellen werden doch sehr stark von diesen Passatwinden beeinflusst. Der Südost-Passat setzt auf den Seychellen im Mai ein, der Nordwest-Passat im November. Auch die Dauer und die Intensität der Schauer sind davon abhängig. Eine richtige Regenzeit gibt es auf den Seychellen aber nicht. Es regnet auch nicht tagelang hier.