Ein Wochenende mit meiner Mutter in St. Moritz

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Ich wollte meiner Mutter gern ein Wellness Weekend zum Geburtstag schenken. Mir ging es dabei vor allem um ein gemeinsames Erlebnis, das ich mit ihr haben wollte, da wir schon lange nicht mehr zusammen im Urlaub waren. Ich habe die Urlaube mit meiner Mutter früher immer sehr genossen. Da ich aber nun einen Freund habe, bin ich logischerweise eher mit ihm in den Urlaub gefahren als mit meiner Mutter. Nun ist aber mein Vater vor 5 Jahren verstorben und meine Mutter war seitdem nicht mehr im Urlaub. Irgendwie tat mir das Leid und so habe ich mit meinem Freund abgesprochen, dass ich in diesem Jahr mit meiner Mutter in den Urlaub fliegen würde. Ich wollte ihr einen Überraschungs- Trip über das Wochenende schenken, damit sie einmal wieder etwas anderes als ihre Vier Wände sieht. Lange war ich am Suchen, wo wir hinfahren könnten und wurde dann im Engadin fündig. Die Fahrt sollte nicht zu lange dauern, man sollte trotzdem in einer ganz anderen Umgebung sein und ein wenig Urlaubsgefühl haben. So bin ich dann auf St. Moritz gestoßen.

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Foto: thomashendele / pixabay

Mit dem Auto sind es von uns aus nur 5 Stunden Fahrt, man ist in einer komplett anderen Umgebung und Urlaub kann man dort wunderbar machen im Sommer und im Winter. Ich habe mich allerdings als Geschenk für meine Mutter für den Sommer entschieden, weil ich dachte, wir können dann viel spazieren gehen und uns an die Seenplatte im Engadin legen. Als ich meiner Mutter dann das Geschenk überreichte, war sie schlichtweg sprachlos. Ihr hat allein die Idee unheimlich gut gefallen und sie hat sich so gefreut. Es war richtig rührend zu sehen, dass es genau das Richtige für sie war. Einen Monat später ging es dann für mich und meine Mutter schon los zu unserem gemeinsamen Urlaub. Wir packten unsere Sachen am Abend vorher ins Auto und fuhren am nächsten Morgen los. Genau 5 Stunden und 30 Minuten haben wir gebraucht, um in St. Moritz anzukommen. Unser Hotel war leicht zu finden, weil es ziemlich zentral gelegen ist und so kaum zu verfehlen war. Meine Mutter war sprachlos, als sie es das erste Mal gesehen hat und das hat mich sehr gefreut.