Die Malediven kulinarisch erleben

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Ferien Malediven sind erst dann original, wenn man sich als Tourist auch ein bisschen der typisch einheimischen Küche hingibt. Hierzu gehört vor allem das Grundnahrungsmittel der Menschen auf den Malediven – Fisch. Doch die Zeiten, dass die Touristen in den Resorts aus der Küche nur Fischgerichte bekamen, längst vorbei. Nicht nur die Touristen können vom globalen Handel der Malediven profitieren, sondern auch die Einheimischen. Denn diese bekommen nun auch die leckeren Lebensmittel, die es sonst auf den Malediven nicht gibt. Man importiert auf die Malediven sogar seit einigen Jahren auch Schweinefleisch, obwohl die Malediven ein strikt muslimisches Land sind seit mehreren Jahrhunderten schon. Vor allem leckere mediterrane Gerichte – von Paela bis Pasta und Pizza, aber auch typisch europäische Gerichte wie Schnitzel oder Braten werden den Touristen in den Resorts heute angeboten.

Foto: H. Hoppe  / pixelio.de
Foto: H. Hoppe / pixelio.de


Keine Angst vor Ungewohntem

Die Resortköche achten natürlich beim Würzen der Speisen sehr stark auf die Gewürze. Diese stammen vorwiegend aus der Küche des nahen Subkontinents. Die Curries sind recht scharf, egal ob mit Fisch, Geflügel oder Rindfleisch zubereitet. Ein sehr traditionelles maledivisches Gericht ist Garudiya, eine Art Fischsuppe. Dazu werden verschiedene Fischsorten in Stücke geschnitten und mit Zitronensaft beträufelt, mit Zwiebeln dann in Salzwasser gekocht. Dazu gibt es als Beilage Reis oder Roschi (eine Art Fladenbrot). Ganz heimisch werden sich die Skandinavier fühlen, wenn sie auf den Malediven Urlaub machen und Hikimas essen, einen getrockneten Fisch mit einem recht strengen Geschmack. Grundsätzlich: Es ist für jedermann etwas dabei in der Küche der Malediven.