Der Black River George Nationalpark

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Besonders begeistert hat mich der Black River George Nationalpark, weil es hier viele endemische Tier- und Pflanzenarten gibt. Der Park selbst ist sehr schön aufgebaut. Man kann viele Wege entlanglaufen, aber irgendwann ist meistens Schluss, weil im Black River George Nationalpark aktiver Naturschutz betrieben wird. Besonders für Tiere ist das hier ein sicherer Lebensraum, in dem sie nicht gefährdet sind. So werden endemische Tierarten wie der Mauritius- Turmfalke, der Mauritiussittig und auch die Rosa Taube besonders geschützt. Trotzdem kann man aber auch eingeführte Tiere sehen. Hirsche, Rehe, Schmetterlinge und Flughunde sind nur ein Paar, die hier auf Mauritius einen neuen Lebensraum gefunden haben. Besonders interessant ist auch die Arbeit von der Mauritian Wildlife Fondation, die ebenfalls im Naturschutz des Black River George Nationalparks aktiv sind. Wandern kann man hier wunderbar. 60 km stehen Wanderern zur Verfügung und so hat man einiges zu gucken, wenn man unterwegs ist.

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Foto: bigfoot / pixabay

Die Wanderwege sind gut beschildert und gepflegt, sodass man sich nicht verläuft und für sich genau den richtigen Weg finden kann. Die Routen sind farblich aufgeteilt, sodass man gleich sieht, welche Schwierigkeitsstufe sie hat. Wir haben uns für den mittleren Wanderweg entschieden und hatten damit keine Probleme. Nur einmal ging es weit nach oben, wo wir unterwegs ein paar Mal anhalten mussten, aber sonst hat uns die Tour sehr gut gefallen. Um mehr Infos über den Black River George Nationalpark zu bekommen, hatten wir uns zuvor im Hauptinformationszentrum in Le Pétrin des Parks mit Broschüren ausgestattet. So konnten wir gut viele Blumen und Tiere bestimmen.