Das Megaprojekt The Palm

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Im letzten Jahr war ich mit zwei meiner besten Freunde in Dubai. Wir sind schon seit Jahren ein eingespieltes Team und so fahren wir häufig zusammen in den Urlaub, um uns die Welt anzuschauen. Damals stand Dubai auf dem Plan und ich muss sagen, ich konnte es gar nicht abwarten, aus dem Flugzeug zu steigen und die ganzen Sehenswürdigkeiten zu entdecken, die Dubai so zu bieten hat. Unser erste Anlaufstelle war dann auch The Palm vor Jumeirah Beach. Ich hab noch nie ein solches Projekt gesehen. Ich glaube auch, Dubai ist das erste Land, das überhaupt so etwas gemacht hat. The Palm gilt als Dubais Megaprojekt und das obwohl hier das größte Gebäude und auch die größte Shopping Mall steht. Es ist das kühnste Projekt, das Dubai je gemacht hat und für mich auch das spektakulärste. The Palm ist eine Inselgruppe, die vor der Küste von Dubai einfach aufgeschüttet wurde. Hier können sich wirklich nur die Superreichen eine Insel leisten. Die Inseln sind angeordnet wie eine Palme. Wenn man nun von oben aus dem Weltall ein Bild macht, sehen die Inseln zusammen wie eine große Palma aus.

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Foto: Georg Wittberger / pixelio.de

Dubais Herrscher, der Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum wollte seinen Traum wahr machen. Er sagte, es brauch einen Mann mit Visionen, der auf Wasser baut und so sind die Inseln entstanden. Ein anderes Inselproejtk ist The World, was allerdings noch nicht abgeschlossen ist. Hierbei sind die aufgeschütteten Insel wie eine Welt von oben abgebildet – natürlich im Kleinformat. Eine Insel hier zu besitzen, ist ein absoluter Traum von mir, aber es wird wohl auch immer ein Traum bleiben. Leider darf man sich auf The Palm nicht umsehen, was ich doch sehr schade fand. Die Reichen haben sich schon ihre Inseln reserviert, doch die normalen Menschen haben eigentlich nicht wirklich eine Chance einen Fuß auf die Inseln zu setzen. Allerdings werden Bootstouren gemacht. Natürlich gibt es dort auch ein Hotel, aber das ist sehr, sehr teuer. Mit dem Boot sind wir vorbeigefahren, um einen Eindruck zu bekommen. Es war einfach atemberaubend. Ich habe so etwas vorher noch nie gesehen. Auch The World kann man mit dem Boot anschauen – so hat man quasi eine schnelle Weltreise am Nachmittag gemacht und kann einiges erzählen, wenn man wieder zu Hause ist.