Das Gigantengrab auf Sardinien

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Vor kurzem war ich mit meinen Eltern auf Sardinien, um dort Sardinien Ferien zu machen. Keiner von uns war jemals zuvor dort gewesen und so war alles doch ein wenig neu zu unseren anderen Urlauben. Meist sind wir eher auf den Karibischen Inseln oder auch Mallorca und Menorca gewesen und mit dem ist Sardinien wirklich nicht vergleichbar. Zum Glück, denn ich fand Mallorca immer etwas langweilig. Auf Sardinien kann man viel mehr entdecken und das war es, was mich von der Insel so angezogen hat. Sardinien hat viele Sehenswürdigkeiten, die man anschauen kann. Wir haben uns vor Ort ein Auto gemietet und sind durch einige Dörfer gefahren, um alle Sehenswürdigkeiten sehen zu können, die es hier so gibt. Die Idee mit dem Auto stellte sich im Nachhinein als sehr sinnvoll heraus. So konnte man viel leichter einfach morgens losfahren und musste sich keine Gedanken machen, ob und wie man an dem Tag zu einem bestimmten Ort kommen kann.

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Foto: phinebittner / pixabay

Die Busse auf Sardinien haben mich nämlich nicht überzeugt. Hier stand man nämlich immer ewig, weil kein Bus kam und dann ist es vergleichsweise doch nicht so günstig, wie wir dachten. Wie dem auch sei: An einem Tag hatten meine Eltern und ich es uns in den Kopf gesetzt zu den Gigantengräbern zu fahren. Das fand besonders ich sehr interessant. Die Gigantengräber sind die größten pränuraghischen Kultanlagen auf Sardinien, die es hier gibt. Wie auch die großen Felsengräber, die Domus de Janas, sind die Gigantengräber Monumente der Bonnanaro- Kultur, die als Vorläufer der Nuragher zählen und damit sehr, sehr alt sind. Ihre Zeit wird auch 2200 bis 1600 v. Chr. gezählt und somit sollte man sie sich schon anschauen, wenn man sich in der Nähe befindet. Ich fand einen Artikel im Internet über die Gigantengräber und fand sie sehr interessant. So überredete ich meine Eltern, dorthin zu fahren und das taten wir dann auch. Von weit weg sind sie noch nicht erkennbar, aber je näher man kommt, desto eindeutiger wird es auch, dass es sich um die Gigantengräber handelt. Ich habe den Tag vor Ort sehr gut ausgenutzt, mir viele Gräber angeschaut und Wisse angehäuft, dass ich auf keinen Fall wieder vergessen werden.