Auto fahren in Neuseeland

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Auto fahren ist in Neuseeland etwas Lebensnotwendiges. Denn die Infrastruktur in diesem zwar westlich geprägten Land, das aber wenn man so möchte näher im tiefsten Asien liegt bzw. auch geografisch zu Polynesien gehört, gibt es eine kaum ausgebaute Infrastruktur und nur wenige wirklich gute Straßen. Dennoch gibt es in Neuseeland eine Demokratie und die Versicherung Auto ist auch nicht so ganz billig und von einigen Formalitäten geprägt. In Neuseeland läuft das zwar alles etwas lockerer ab als in Deutschland, aber das Fahrzeug muss natürlich ordentlich versichert werden. Und zwar auf den Namen des Halters. Doch es gilt nicht nur Versicherungen abzuschließen, es müssen auch Steuern bezahlt werden. Käufer und auch Verkäufer sind in Neuseeland darauf angewiesen, dass alles seine Ordnung hat. Doch der Prozess kann bei der New Zealand Transport Agency auch online erledigt werden.

Foto: Michael Piesbergen  / pixelio.de
Foto: Michael Piesbergen / pixelio.de


Registrierung und Steuern

Die Autosteuer zahlt man in Neuseeland aber bei der Post. Die Autosteuer kann monatlich, neun Monate im Voraus oder halbjährlich bzw. für drei Monate im Voraus gezahlt werden. Wenn diese Registrierung erfolgt ist, dann bekommt man eine Karte, auf der das Nummernschild und auch das Gültigkeitsdatum vermerkt sind. Diese Karte muss immer gut sichtbar an der Windschutzscheibe befestigt werden. Wenn die Steuerkarte fehlt, dann drohen Geldstrafen, die saftig sind. Rund 200 Neuseeland-Dollar müssen dafür bezahlt werden. Das sind rund 120 Euro. Ob die Steuer bezahlt wurde, darauf achtet man in Neuseeland recht stark. Ob indes eine ausreichende Autoversicherung vorhanden ist, das interessiert die Polizei meist wenig. Denn in Neuseeland ist nicht mal die Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben.

Autoversicherung sinnvoll

Es ist allerdings ratsam, dass zumindest eine Haftpflicht abgeschlossen wird. Dabei ist jedes 5. Auto in Australien nicht versichert. Doch die Konsequenzen muss dann natürlich jeder selbst tragen. Daher ist der Abschluss einer einfachen Third Party-Versicherung durchaus empfehlenswert und die günstigste und oft auch einzige Versicherungsvariante, die die meisten haben. Third Party bedeutet, dass Schäden am Eigentum Dritter versichert sind. Die eigenen Schäden indes müssen im Schadensfall selbst finanziert werden. In Neuseeland gibt es aber natürlich auch die Möglichkeit sich höher zu versichern. Da wäre erst einmal die AA-Variante, vergleichbar in Deutschland mit dem Schutzbrief.